18. April: "Vor 90 Jahren: Die Märzrevolution 1920"
aus LiBuDo, der freien Wissensdatenbank
"Bündnis Dortmund gegen Rechts" lädt ein:
Vor 90 Jahren: Die Märzrevolution 1920
Mit Andreas Müller, Geschichtswerkstatt Dortmund
am Sonntag, den 18. April um 15 Uhr in der Steinwache*
Mit dieser Veranstaltung soll an den sogenannten „Kapp-Putsch“ rechtsgerichteter Militärs erinnert werden, der im März 1920 durch einen reichsweiten Generalstreik in nur drei Tagen zu Fall gebracht wurde und an die sich anschließende Erhebung der Arbeiter im Ruhrrevier, das in der Folge knapp drei Wochen von lokalen sozialistischen Aktionsausschüssen „regiert“ wurde. Spontan bildete sich eine Rote Ruhrarmee, die gegen Reichswehr und Freikorps im wahrsten Sinne des Wortes „zu Felde“ zog.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung sollen nicht die militärischen Ereignisse des größten bewaffneten Arbeiteraufstandes der deutschen Geschichte stehen, sondern die Frage, was sich unter der „Herrschaft“ der Aktionsausschüsse veränderte. Waren es die Anfänge einer demokratischen Rätegesellschaft oder war es der „rote Terror“, der in dieser Zeit Dortmund 17 Tage regierte?
Anhand vielfältiger Dokumente stellt Andreas Müller von der Geschichtswerkstatt Dortmund diese Zeit anschaulich dar und versucht sie von den vielen Märchen und Mythen zu befreien.
- Die Gedenkstätte Steinwache am Nordausgang des Hauptbahnhofs
Hausrecht: Die Veranstalter erklären hiermit, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen.
Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, sexistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, ist der Zutritt verwehrt, sie sind von dieser Veranstaltung ausgeschlossen.
