21. Februar: Dortmunder Antifa-Gespräch
aus LiBuDo, der freien Wissensdatenbank
Das Bündnis Dortmund gegen Rechts in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk Umbruch laden ein zum Antifa-Gespräch
am Sonntag, dem 21. Februar 2010, ab 15 Uhr in der Auslandsgesellschaft, Nordausgang Hauptbahnhof
Die rechte Szene in Dortmund - eine aktuelle Bestandsaufnahme: Entwicklung, Ziele, Köpfe, Prognose
Dass Dortmund ein Problem mit einer verfestigten, größtenteils sehr jungen Neonazi-Szene hat und zudem in der Stadtbevölkerung teilweise erschreckend hohe gruppenbezogen menschenfeindliche Einstellungen vorhanden sind, belegte nun wissenschaftlich die kürzlich vorgelegte Studie von Prof. Dr. Heitmeyer. Das Bündnis Dortmund gegen Rechts ist schon lange dieser Auffassung.
Dortmund ist eine der Hochburgen der rechtsextremen Szene in der BRD. Dies war eine lange Entwicklung und scheint gerade in den letzten Jahren systematisch forciert worden zu sein. Dazu haben Verwaltung, Politik, Polizei und Justiz zu lange verharmlost und ignoriert.
Das Bündnis Dortmund gegen Rechts eröffnet seine neue Reihe "Antifa-Gespräche" mit einer aktuellen Bestandsaufnahme der Dortmunder neofaschistischen Szene. Beleuchtet werden die Entwicklungen zum Status Quo, die Akteure und deren Absichten sowie die Vernetzung innerhalb der Szene. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion.
- Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen. Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistiche, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, wird der Zutritt zur Veranstaltung verwehrt oder sie werden von dieser ausgeschlossen.
