21. Januar: „Arbeitszeitverkürzung - eine gewerkschaftliche Antwort auf die Wirtschaftskrise“

aus LiBuDo, der freien Wissensdatenbank

Einladung der DKP Dortmund:


Arbeitszeitverkürzung - eine gewerkschaftliche Antwort auf die Wirtschaftskrise“

Arbeiten bis zum Umfallen - diese Marschrichtung geben Arbeitgeber und Regierung vor. Rente mit 67, mehr Arbeitsdruck sowie die Verlängerung der tariflichen und tatsächlichen Arbeitszeiten steht auf ihrer Agenda. Die Folgen: Immer mehr Ältere scheiden frühzeitig - und mit gekürzter Rente - aus dem Arbeitsleben aus. Jugendlichen wird die Beschäftigungsperspektive genommen. Im Gefolge der Wirtschaftskrise stehen Massenentlassungen auf der Tagesordnung.

Nachdem das Thema Arbeitszeitverkürzung innergewerkschaftlich und politisch lange vernachlässigt wurde, entwickeln sich jetzt in den Gewerkschaften neue Initiativen, um die Arbeitszeitdiskussion wiederzubeleben.

„Unsere gewerkschaftliche Antwort lautet: Nein zu jeglicher Arbeitszeitverlängerung. Stattdessen: Arbeit umverteilen - durch eine deutliche Reduzierung der Wochen- und Lebensarbeitszeiten.“ So heißt es in dem Appell der Verdi-Linken NRW zur Arbeitszeitverkürzung.

Gregor Falkenhain, Fachbereichsleiter Bund/Länder im ver.di-Landesbezirk Nordrhein-Westfalen und aktiv in der ver.di-Linken NRW sagte dazu: "Die vorhandene Erwerbsarbeit muss auf mehr Schultern verteilt werden, und hierfür bedarf es einer Arbeitszeitverkürzung in großen Schritten - bei vollem Lohnausgleich. Das werden wir nur durchsetzen, wenn wir diese Frage wieder in den Fokus der Auseinandersetzung und der innergewerkschaftlichen Debatten rücken. Eben das wollen wir mit unserer Initiative erreichen."

Über das Thema

„Arbeitszeitverkürzung - eine gewerkschaftliche Antwort auf die Wirtschaftskrise“

wollen wir mit Gregor Falkenhain diskutieren am Donnerstag, 21.01.2010, um 19.00 Uhr im Z*


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