4. Februar: Warnstreik im Tarifstreit in Dortmund
aus LiBuDo, der freien Wissensdatenbank
Ver.di Pressemitteilung am 03.02.2010:
Dortmund: ver.di ruft zu Warnstreiks am 04.02.2010 auf
Kein Angebot von Bund und Kommunen in der Tarifrunde des Öffentlichen Dienstes
Unverständnis und Verärgerung: Das ist die Reaktion bei ver.di auf das Verhalten der Arbeitgeber von Bund und Kommunen bei den laufenden Tarifverhandlungen des Öffentlichen Dienstes.
„Dass die Arbeitgeber auch in der 2. Runde kein Angebot gemacht haben, kann man nur als Provokation verstehen“, so Michael Bürger Geschäftsführer von ver.di Dortmund. „Wenn die Arbeitgeber kein Interesse an zügigen Verhandlungen haben“, so Bürger weiter, „werden wir ihnen zeigen, dass wir unsere Forderungen ernst meinen und dafür auch auf die Straße gehen.“
Bereits für den kommenden Donnerstag, den 04.02., ruft ver.di deshalb die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes in Dortmund, Lünen, Castrop-Rauxel und Schwerte zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Einbezogen sind insbesondere die Beschäftigten der Stadtverwaltungen der genannten Städte, der Sparkassen, von DSW21 und DEW21, die Beschäftigten der Wasserwerke Westfalen, der EDG, der Städtischen Seniorenheime, des Studentenwerks Dortmund, der Agentur für Arbeit, der ARGE sowie die Kliniken des Landschaftsverbandes in Dortmund-Aplerbeck.
Die warnstreikenden Kolleginnen und Kollegen ziehen in drei Demonstrationen (ab EDG/Sunderweg um 9.30 Uhr, ab DSW Bus-Betriebshof/Stockumerstraße um 9.30 Uhr, ab DSW Verwaltung/Deggingstraße um 10.00 Uhr) in die Innenstadt und versammeln sich zu einer gemeinsamen Kundgebung auf dem Friedensplatz. Hauptredner auf dieser Veranstaltung, zu der auch Warnstreikende aus Gelsenkirchen, Hamm, Unna und dem Hochsauerlandkreis erwartet werden, ist Frank Bsirske, der Bundesvorsitzende von ver.di.
